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Die Firma Münch exitiert seit 1928. Angefangen hat es mit der Instandsetzung von Landmaschinen und Nutzfahrzeugen sowie deren Motoren. Ab 1938 wurden Traktoren in verschiedenen Größen für Landwirtschaft und Industrie hergestellt. In selbst gefertigte Rahmen wurden Motoren von Deutz, Güldner, MWM und O & K gesetzt. Ab 1946 begann die serienmäßige Produktion von Melkmaschinen. Nach dem Krieg wurden die ersten Ein- und Zweizylinder Schönebecker Motoren in die Traktoren eingebaut. Waren diese Bemühungen noch als reine Eigenbauten anzusehen, bekam die Fertigung in der zweiten Hälfte der 50er Jahre Kleinserien-Charakter. Nachdem nämlich die Produktion des “Aktivist” in Brandenburg ziemlich abrupt beendet werden mußte, übernahm die Firma Münch “Spezial- und Vertragswerkstatt für Dieselmotoren” eine Art Folgefertigung des RS 03/30. Anfangs bezog man neben dem Aktivist-Motor vom Typ 16V2 auch noch einige andere Baugruppen dieses Schleppers, bald kamen aber nur noch dieTriebwerke aus Brandenburg. Den Rest mußten wir uns unter schwierigen Bedingungen selbst beschaffen, denn als Privatfirma war man von der staatlichen Verteilung weitgehend ausgeschlossen. Die mit dem Zweizylinder-V-Motor gebauten Traktoren hatten zwar ein eigenes Gesicht bekommen, konnten ihre Verwandschaft zum Aktivist aber nicht verleugnen. Der Motor holte aus 3325 ccm Hubraum immer noch 30 PS bei 1500 U/min. Nachdem seine Produktion im BTW ausgelaufen war, fertigte der Berliner Betrieb Segelflieger Damm den Motor in kleiner Stückzahl weiter und belieferte auch unsere Firma in Grumbach. Unser Traktor, der einfach “Radtraktor Münch” getauft worden war, verfügte übrigens über einen Elektrostarter, die aufwendige Luntenzündung war somit glücklicherweise entfallen.
Die Münch-Aktivisten bildeten das Gros an Traktoren, die in der sächsischen Werkstatt entstanden. Es waren etwa 150 Stück, die hauptsächlich für innerbetriebliche Transporte an Industriebetriebe wie Robur in Zittau oder das Karosseriewerk in Dresden verkauft wurden.
Nachdem der Pionier in Nordhausen aus dem Programm genommen worden war, nahmen wir uns auch dieses Traktors an. Das neue Fahrerhaus, mit dem die Pioniere bei uns versehen wurden, diente wahrscheinlich den Schönebecker Konstrukteuren als Grundlage für die Kabine des ZT300. Heute blicken wir nicht ohne Stolz auf etwa 300 Traktoren zurück, die in unserem Betrieb entstanden sind.

 
   
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